Master Studium Versorgungstechnik, Gebäudeversorgung in Deutschland - 1 Studiengang

Masterstudium_Versorgungstechnik_Gebaeudeversorgung
Die Versorgungstechnik und die Gebäudeversorgung werden vorwiegend in den Studiengängen des Facility Managements angeboten. Im Zentrum stehen die Infrastruktur und sämtliche technischen Installationen, die ein reibungsloses Funktionieren von Firmen-, Privat- oder Bürogebäuden sowie Anlagen aller Art sicherstellen und erhalten. Im Abschnitt Aufbau und Inhalt des Studiums werden einige Hauptelemente des Studiums, wie etwa Gebäudetechnik und -automation, aber auch wirtschaftliche Skills wie Controlling sowie rechtliche Inhalte, vorgestellt. Zu den Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudium Versorgungstechnik, Gebäudeversorgung zählt ein facheinschlägiges Vorstudium sowie Berufspraxis im Bereich Facility Management. Zu den Berufsaussichten und Gehälter von Absolventen zählen Tätigkeiten als Facility Manager oder Immobilienberater bei Ingenieurbüros, Immobilienverwaltungen, Banken oder auch Versicherungen.

Masterstudiengänge Versorgungstechnik, Gebäudeversorgung Deutschland

Auf www.postgraduate-master.de stellen wir Ihnen einen Masterstudiengang aus der Fachrichtung „Versorgungstechnik, Gebäudeversorgung“ vor. Es handelt sich dabei um einen Präsenzstudiengang. Er wird vom folgenden Bildungsanbieter angeboten: EIPOS GmbH.

Die Studiendauer beträgt fünf Semester. Der Studiengang schließt mit dem Abschluss M.Eng. ab, der über Deutschland hinaus international anerkannt wird. Der Studiengang wird berufsbegleitend angeboten. In unseren FAQs finden Sie allgemeine Informationen zum Masterstudium in Deutschland.

Das Masterstudium aus der Fachrichtung „Versorgungstechnik, Gebäudeversorgung“ wird im folgenden Bundesland angeboten:

Aufbau und Inhalt des Studiums
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Versorgungstechnik und Gebäudeversorgung sind stark interdisziplinär organisierte Studien. Dies vor allem deshalb, weil erfolgreiche Facility Manager auf eine breite Basis von Kompetenzen zurückgreifen müssen, vor allem Kenntnisse aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Ingenieurwissenschaft, Sozialwissenschaft und Recht. Zu den technischen Lehrinhalten zählen etwa die Bautechnik, technisches und infrastrukturelles Gebäudemanagement oder auch die Planung von Gebäuden. Studierende setzen sich aber auch mit Sicherheitstechnik und Brandschutz auseinander. Einen besonderen Stellenwert haben Inhalte rund um die Gebäudeautomation: Studierende lernen, smarte Anlagen nicht nur zu planen, sondern auch zu installieren und schließlich auch ihr reibungsloses Funktionieren sicherzustellen. Insgesamt wird den Studierenden breit gefächerte technische Kompetenz vermittelt, um sämtliche Versorgungsaspekte von Gebäuden und Anlagen abdecken zu können. Zu den wirtschaftswissenschaftlichen Lehrinhalten zählen das Finanz- und Rechnungswesen, Grundlagen des Marketings, Controlling sowie spezifische Aufgaben des Facility Managements.

Dazu gehören insbesondere organisatorische Aufgaben. Studierende setzen sich außerdem mit dem Total Quality Management, einem Management-Tool der Qualitätssicherung, auseinander und lernen auch, infrastrukturelle Dienstleistungen zu organisieren und zu implementieren. Weiters geht es um das kaufmännische Facility Management, um Risikomanagement und Immobilienbewertung. Rechtliche Lehrinhalte umfassen etwa das Vertragsmanagement sowie das Vertrags- und Haftungsrecht oder auch das Gesellschafts- und Wettbewerbsrecht. Schließlich werden auch wissenschaftliche Methodik und Führungskompetenz gelehrt.

Studieninhalte und Beispiele für Vorlesungen

Je nach Bildungsanbieter erfolgt die Ausbildung in verschiedensten Kernbereichen. Hier finden Sie beispielhafte Studienschwerpunkte und dazu ausgewählte Vorlesungen für das Master Studium Versorgungstechnik, Gebäudeversorgung:

Energie- und Gebäudetechnik
  • Kältetechnik
  • Thermische energetische Simulation
  • Hydraulik
Gebäudesysteme
  • Klimagerechtes Bauen & Bauphysik
  • Lichtplanung
  • Lüftungs- und Klimatechnische Systeme
Energiesysteme
  • Geothermische Systeme
  • Regenerative und dezentrale Energiesysteme
  • Elektrisch-/ Thermische Energiesysteme
Management und Prozesse
  • Kosten- und Prozeßoptimierung
  • Facility Management
  • Teaching Assistant
Voraussetzungen für das Master Studium Versorgungstechnik, Gebäudeversorgung
Wichtig ist, neben belastbaren Englischkenntnissen, dass ein facheinschlägiges Vorstudium absolviert wurde. Als solche werden üblicherweise Architektur, Bauingenieurwesen, sowie insgesamt die Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften gesehen. Als zusätzliche Anforderung können Anbieter verlangen, dass Bewerber nach dem Erststudium bereits Berufserfahrung in der Versorgungstechnik bzw. in der Gebäudeversorgung gemacht haben. Eine Eignungsprüfung wird all jenen angeboten, die kein Erststudium absolviert haben. Als Voraussetzung allerdings müssen die Bewerber zumindest die Studienberechtigung bzw. die Hochschulzugangsberechtigung nachweisen können. Sie müssen zudem über eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie über eine zumindest dreijährige Berufspraxis als Facility Manager oder ähnliches verfügen.
Berufsaussichten und Gehälter nach dem Master Studium Versorgungstechnik, Gebäudeversorgung
Von der Industrieanlage bis zum Freizeitpark: Überall dort, wo Gebäude betrieben, technische Infrastruktur installiert und gewartet bzw. der laufende Betrieb organisiert werden muss, kommen Facility Manager zum Einsatz. Ihre Hauptaufgabe ist es, Gebäude und Anlagen zu planen, zu betreiben, und sie zu bewirtschaften. Das heißt, sie sind dafür zuständig, die Nutzung so effizient und ressourcenschonend wie möglich zu gestalten – das heißt auch, die Gebäudekosten möglichst niedrig zu halten. Ihre zentrale Aufgabe besteht darin, Gebäude zu verwalten und instandzuhalten. Eine Anstellung bei der öffentlichen, insbesondere bei der kommunalen Verwaltung ist dabei ebenso möglich wie eine Tätigkeit in der Privatwirtschaft, beispielsweise bei Ingenieur- oder Architekturbüros, bei klassischen Immobilienverwaltungsgesellschaften, Beratungsunternehmen, bei Banken und Versicherungen (genauer gesagt in deren Immobilienabteilungen) ebenso wie bei Krankenhäusern, Einkaufszentren sowie bei Infrastruktureinrichtungen für Energie und Wasser. Aber natürlich auch bei der Industrie und ihren Produktionsstätten. Zu den größten und komplexesten Arbeitgebern zählen wahrscheinlich die Flughäfen. Facility Manager sind für die Auswahl geeigneter Grundstücke und Immobilien für ein Projekt verantwortlich. Geht es um vorwiegend technische Infrastruktur, so gewährleisten sie deren reibungsloses Funktionieren und das Einhalten von Sicherheitsbestimmungen.
Einstiegsgehälter ab ca. 32.000 € brutto jährlich sind nicht unüblich. Das jährliche Durchschnittsgehalt beträgt ca. 45.000 € brutto. Dabei ist zu beachten, dass das Lohnniveau sowie die Besteuerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich sind.