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Frühpädagogik (M.A.)

Anbieter:
Fachhochschule Südwestfalen
Typ:
berufsbegleitend
Abschluss:
Master of Arts (M.A.)
Dauer:
5 oder 6 Semester
Studienort(e):
Soest, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Das Programm

Der Verbundstudiengang Frühpädagogik (M.A.) ist ein berufsbegleitender Teilzeitstudiengang und als konsekutiver Studiengang zu dem Präsenz- und Verbundstudiengang Frühpädagogik (B.A.) der FH SWF konzipiert, steht allerdings darüber hinaus Absolventinnen und Absolventen vergleichbarer Studiengänge offen. Er dient der wissenschaftlichen Vertiefung und Erweiterung des erworbenen Wissens und der erlernten Kompetenzen aus den entsprechenden kindheitspädagogisch orientierten Bachelorstudiengängen in ausgewählten Bereichen


Der Verbundstudiengang Frühpädagogik (M.A.) leistet einen Beitrag zur Professionalisierung im frühpädagogischen Arbeitsfeld, was insbesondere vor dem Hintergrund der Akademisierung der frühpädagogischen Fachkräfteausbildung aufgrund gestiegener gesellschaftlicher Ansprüche an die frühe Bildung zu sehen ist. Ein Qualitätsmerkmal des Studiengangs sind gesellschaftstheoretische und (sozial-)politische Inhalte, die neben der kindheitspädagogischen Professionalität der Studierenden in unterschiedlichen Arbeitsfeldern, auch die Kinder und ihre Familien als Teil gesellschaftlicher Realität begreifen. Studierende werden so in die Lage versetzt, gesellschaftliche Anforderungen und Wandlungsprozesse sowie politische Überformungen von Kindheit, früher Bildung und Familie zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.

Berufliche Perspektiven und Zielgruppe

Der Studiengang qualifiziert zum einen für die direkte pädagogische Arbeit, zum anderen für Leitungs-, Beratungs-, Fortbildungs- oder Forschungsaufgaben. Das erlernte Wissen und die vermittelten Kompetenzen sind in besonderem Maße in Institutionen gefragt, die frühkindliche Bildung gestalten, steuern oder verwalten. Einsatzmöglichkeiten bieten sich beispielsweise in der Leitung von Kindertageseinrichtungen oder in verschiedenen Arbeitsbereichen von Fachverwaltungen, Trägerverbänden, Stiftungen, Kirchen und Diakonien sowie weiteren Institutionen mit Bezug zur Frühpädagogik.

Weiterhin bieten sich Berufsperspektiven in Institutionen, die im Bereich der Fach- und Organisationsberatung sowie Qualitätsentwicklung und Supervision für frühpädagogische Einrichtungen tätig sind. Darüber hinaus bieten sich Tätigkeiten in Institutionen der Bildung und Weiterbildung an, und es besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Promotion wissenschaftlich weiter zu qualifizieren.


Zielgruppe

Berufstätige aus kindheitspädagogisch orientierten Berufsfeldern, die sich zum Master of Arts weiterqualifizieren möchten und darüber hinaus eine höhere Führungsposition anstreben oder ausbauen wollen. Der Masterabschluss eröffnet zudem den Zugang zum höheren Dienst und zur Promotion.

Schwerpunkte / Curriculum

Der berufsbegleitende Teilzeitstudiengang Frühpädagogik (M.A.) basiert auf den drei inhaltlichen Säulen „Forschung und Transfer“, „Bildung und Erziehung“ sowie „Leitung und Management“.
  • Im Bereich „Forschung und Transfer“ werden die Forschungsmethoden der Frühpädagogik vertieft und erweitert. Durch die praktische Anwendung werden die Studierenden befähigt, durch Forschung neues Wissen zu generieren und dieses für die Praxis nutzbar zu machen.
  • Im Bereich „Bildung und Erziehung“ vertiefen die Studierenden ausgewählte Aspekte der Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Alter von 14 Jahren, wobei ein Schwerpunkt auf der Elementarbildung junger Kinder bis zum Alter von sechs Jahren liegt.
  • Im Bereich „Leitung und Management“ werden das Wissen und die Kompetenzen hinsichtlich der Leitung, Steuerung und Weiterentwicklung von Organisationen im frühpädagogischen Arbeitsfeld vertieft und erweitert.

Module
  • Block A: Bildung und Erziehung in historischer und systematischer Sicht; Sozial- und Bildungsmanagement; 1 Wahlpflichtmodul
  • Block B: Forschungsmethoden der Frühpädagogik; Medienbildung in (früh)pädagogischen Kontexten; Politische Grundlagen und frühpädagogische Professionalität
  • Block C: Angewandte empirische Forschung der Frühpädagogik; Kommunikation und Beratung; 1 Wahlpflichtmodul
  • Block D: Lehrforschungsprojekt; Pädagogische Herausforderungen und Spannungsfelder; 1 Wahlpflichtmodul
  • Block E: Praxisphase (entfällt in der fünfsemestrigen Variante)
  • Block F: Masterarbeit

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Der Verbundstudiengang Frühpädagogik (M.A.) wird in zwei Varianten angeboten: Zum einen mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern und einem Umfang von 120 ECTS-Punkten, zum anderen mit einer Regelstudienzeit von fünf Semestern und einem Umfang von 90 ECTS-Punkten.
  • Das sechssemestrige Studium kann begonnen werden, wenn ein Bachelorstudiengang im Umfang von mindestens 180 ECTS-Punkten in einem kindheitspädagogisch orientierten Studiengang mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5 oder mit einer Gesamtnote von mindestens 2,7 und einer Bachelorarbeit mit einer besseren Note als 2,0 erfolgreich abgeschlossen wurde.
  • Das fünfsemestrige Studium kann begonnen werden, wenn die Bedingungen des vorherigen Satzes vorliegen mit der Maßgabe, dass ein Bachelorstudiengang mit einem Umfang von mindestens 210 ECTS-Punkten oder ein Diplomstudiengang absolviert wurde.
Kosten
Sie zahlen die normalen Studienbeiträge staatlicher Hochschulen, hinzu kommen Gebühren für die Lehrmaterialien (Materialbezugsgebühren). Das Studium kostet Sie damit pro Semester weniger als 250 Euro.

Studienbeginn: zum Sommer- und Wintersemester

Das Verbundstudium

Das Verbundstudium ist ein Studienmodell der staatlichen Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen, das Ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung ideal und flexibel unterstützt. Zu Beginn des Semesters erhalten Studierende das Lernmaterial für das gesamte Semester. Die Studieninhalte werden größtenteils im Selbststudium und überwiegend in Form schriftlicher Lernbriefe erarbeitet. Der durchschnittliche Zeitaufwand beträgt ca. 18 Stunden pro Woche. Etwa 70% der Lehrinhalte werden im Selbststudium erarbeitet.

Zusätzlich finden in der Regel 14-täglich samstags im Semester Präsenzveranstaltungen an der Fachhochschule statt. Diese umfassen seminaristischen Unterricht und Übungen. Studiert wird in kleinen Gruppen von rund 20 Studierenden. Der durchschnittliche Zeitbedarf beträgt ca. 8 Stunden pro Präsenzsamstag. Die Präsenzphasen bieten Raum für gemeinsames Lernen, die Möglichkeit, Herausforderungen der beruflichen Praxis aufzugreifen und schaffen so eine wichtige Ergänzung für das Lernen in der Selbststudienphase.
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         Frühpädagogik (M.A.)

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Ich bitte um:
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Der Anbieter

Kleine Studiengruppen und persönliche Betreuung, das ist das Erfolgsrezept der Fachhochschule Südwestfalen. Eine hervorragende Ausstattung, moderne und zukunftsweisende Studiengänge, die immer wieder Spitzenplätze beim CHE-Hochschulranking belegen - hier gelingt der Start in ein erfolgreiches Berufsleben. Mit rund 13.800 Studierenden in 55 Studiengängen im Bachelor- und Masterbereich und acht Fachbereichen ist die Fachhochschule Südwestfalen - University of Applied Sciences eine der größeren ihrer Art in Nordrhein-Westfalen.


Trotzdem studiert es sich an den fünf Standorten Hagen, Iserlohn, Meschede, Soest und Lüdenscheid familiär. Professoren und Professorinnen haben immer ein offenes Ohr. Jeder findet rasch Anschluss, Erfolge werden gemeinsam gefeiert. Die Fachhochschule Südwestfalen ist auf vielen Gebieten der neuesten Technologien und Verfahren Ansprechpartner für Industrie, Landwirtschaft und Handwerk. In gemeinsamen Projekten und als Gesprächspartner für Innovations- und Technologieberatung sind Forschung und Wirtschaft erfolgreich miteinander verknüpft.

Studieren in Soest

2002 zogen die drei Fachbereiche des Standorts Soest aus ihren bisherigen Quartieren in den aufwendig und liebevoll neu gestalteten Campus am Lübecker Ring ein. Mit der Gründung der Fachhochschule Südwestfalen in diesem Jahr begann ein neues, spannendes Kapitel in der langen Geschichte der Forschung und Lehre in Soest. Felsige Endmoränen, grüner Hügel, viel Platz, viel Grün, Schatten spendende alte Bäume. Eine hübsche Mensa mit einem stadtbekannten guten Essen.

Die alte Hansestadt Soest mit mittelalterlichem Ambiente und interessantem Freizeitangebot, eingebettet zwischen Münsterland und Sauerland, die verkehrsgünstige Lage mit den Ruhrmetropolen gleich nebenan – all das macht einen attraktiven Hochschulstandort aus. Moderne Labors und Werkstätten, eine hervorragend bestückte Bibliothek und helle, angenehme Arbeitsräume, ... hier lässt es sich gut studieren und arbeiten. Hier wird die Grundlage für Erfolge gelegt: eine Karriere, interessante Forschungsprojekte und Erfolgskonzepte für die Region.

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